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Neuigkeiten bei Schnaps24.de

19.12.2012 - neuer Trend: Schnaps mit Fruchtauszug

Neuer Trend: Schnaps mit Fruchtauszug

Bei unseren Schnapsproben stellen wir immer öfters fest, dass es 2 unterschiedliche Gruppen gibt, die Schnaps kaufen.

Die erste Gruppe tendiert zu den klassischen Bränden, also nur das reine Destillat zählt und das sind eher die erfahrenen, konservativen Schnapsgeniesser.

Die andere Gruppe von Schnapstrinkern tendiert zunehmend zu leicht süßlichem Schnaps mit Fruchtauszug, bei denen meist reife Früchte der gleichen Schnapssorte in den fertigen Brand eingelegt werden. Dabei wird die Süße der Frucht auf den reinen Schnaps übertragen und dieser wird im Geschmack milder und leicht süßlich. Dies kommt vor allem den Geniessern zu gute, denen normalerweise reiner Schnaps zu hart oder zu scharf schmeckt. Die Schnäpse mit Fruchtauszug sind meist auch im Alkoholgehalt leicht abgesenkt, welcher meist zwischen 35 und 40 %vol. beträgt.

Meistens handelt es sich um Birnenschnaps, Mirabellenschnaps, Quittenschnaps oder Zibärtle, die mit Fruchtauszügen von den Schnapsbrennereien hergestellt werden. Oftmals erhalten Sie den Zusatz "Gold", da der einst klare Schnaps durch die Fruchtausüge ein leichte, goldene Farbe erhält.

Birnenschnaps mit Fruchtauszug

Mirabellenschnaps mit Fruchtauszug

Quittenschnaps mit Fruchtauszug

Zibärtle mit Fruchtauszug


Da es sich bei Schnaps mit Fruchtauszug nicht mehr um einen reinen, aus rein vergorener Maische destillierten Brand  handelt, trägt er die Bezeichnung Spirituose.18.12.2012

18.12.2012, Autor: Dieter Haas

29.06.2012 - Erbeerzeit - Zeit für einen Erdbeerschnaps

Die Erdbeerzeit ist in vollem Gange und neben leckeren Erbeer-Desserts und Erbeermarmelade ist auch wieder die Zeit für den Erbeerschnaps gekommen! Nur wenige Schnapsbrenner widmen sich diesem speziellen Schnaps, da er eine Herausforderung darstellt und es viel Erfahrung bedarf, was den idealen Erntezeitpunkt der Erdbeeren betrifft und das geschick, die Erbeeraromen in einem Erbeerschnaps einzufangen!

Erbeerschnaps kann man vor allem pur sehr gut geniessen. Die Aromen sind auch für einen Laien sehr gut an der Nase und am Gaumen erkennbar und auch gut zu geniessen. Er ist aber auch ideal, um ein Dessert mit Erdbeeren geschmacklich zu ergänzen. Giessen Sie dabei einen Schluck Erdbeerschnaps über die frisch zubereiteten, leuchtend roten Erdbeeren und die aromatische Verbindung aus Erbeeren und dem Erdbeerschnaps wird zum einmaligen Genuss!

29.06.2012 Autor: Dieter Haas

18.05.2012 - Der beste Schnaps wurde ausgezeichnet: Prämierung badischer Schnaps

Franz Wild und Markus Wurth teilen sich Platz 1 bei der Schnaps-Prämierung.

Die badischen Klein- und Obstbrenner haben in Sasbachwalden die besten Schnäpse Badens prämiert. Die Produkte von Franz Wild (Gengenbach) und Markus Wurth (Neuried-Altenheim) erreichten den Spitzenplatz unter 336 Brennereien.

Die badischen Schnapsbrenner durften sich am Sonntag, den 29.04.2012 wie im Märchen vom Sterntaler fühlen. Bei der 33. Prämierung wurden rund 2600 (86,4 Prozent) der zur Bewertung eingereichten Proben mit einer Medaille ausgezeichnet. Verbandspräsident Ulrich Müller begrüßte mehr als 500 Gäste. Die spannende Frage, wie es 2017 weitergeht, wenn das Branntweinmonopol ausläuft, konnte Müller nicht beantworten. Er versprach jedoch: »Wir werden um jeden Zentimeter kämpfen, dass es auch nach 2017 in die richtige Richtung weitergeht.« Neue Modelle und Vereinbarungen bahnten sich an. Auch der Landtagsabgeordnete Willi Stächele machte den Edelbrennern Mut, »bei allen Unwägbarkeiten die Zuversicht zu behalten«.

Die ehemalige Deutsche Weinprinzessin und Badische Weinkönigin Andrea Köninger aus Sasbachwalden sowie Verbandspräsident Müller zeichneten die Preisträger aus. Eine 40-köpfige Jury hatte die Proben Ende März 2012 durchgetestet. Die Mitglieder des Rheinischen und Saarländischen Klein- und Obstbrennerverbands hatten ebenfalls Liköre und edlen Schnaps eingereicht.

Die badischen Schnaps-Erzeugnisse wurden mit 661 Gold-, 1286 Silber- und 632 Bronzemedaillen ausgezeichnet. 79 Ostbrände und Liköre erhielten außerdem einen Ehrenpreis. Zu den drei stärksten Produktgruppen zählen Williams Birnenschnaps (341 Proben), Kirschwasser (282) und Mirabellenschnaps (261), aber auch viele weitere Schnaps-Spezialitäten wie der Vogelbeerschnaps oder ein fassgelagerter Topinambur-Schnaps wurden getestet und prämiert.

Mit größter Spannung wurde die Verkündung der Rangliste der zehn besten Schnapsbrenner Badens erwartet. Franz Wild aus Gengenbach, dessen Schnaps bei den jüngsten beiden Prämierungen den zweiten Platz erreichten, freute sich gemeinsam mit Markus Wurth aus Neuried-Altenheim über die mit der gleichen Punktzahl errungene Spitzenpostion. Bei den besten Likören belegte Markus Wurth gemeinsam mit Helmut Werner aus Durbach mit zwei Punkten Vorsprung vor Franz Wild den ersten Platz.

Dieter Bless, der Abteilungsleiter Landwirtschaft im Regierungspräsidium Freiburg, überreichte 13 Ortenauer Edelbrennern den Meisterbrief, danach wurde ausgiebig gefeiert.

Die besten Zehn:
Bei der Ermittlung der zehn besten Brenner wurden fünf Brände gewertet. Franz Wild aus Gengenbach kam auf den ersten Platz, gefolgt von Markus Wurth, Neuried-Altenheim; Werner Bauer, Heidelberg; Walter Oberkirch, Glottertal; Frank Küchlin, Schallstadt-Wolfenweiler; Theo und Elsa Künstel, Kappelrodeck-Waldulm; Kurt Sehringer, Schallstadt-Mengen; Martin Sattler, Schliengen; Franz Bruder, Berghaupten; Julian Gerhart, Sasbach-Jechtingen; Karlheinz Grether, Maulburg, und Reinhard Roser, Ohlsbach.

18.05.2010, Autor: Dieter Haas

10.05.2012 - Das Paradies aller Schnäpse

Das Paradies aller Schnäpse.

Bis Ende April 2012 findet die 32. Schnapsprämierung der badischen Edelbrenner statt. Über 3200 Obstschnäpse und Liköre werden dieses Jahr 2012 in Sasbachwalden getestet.

Die Schnapsprämierung vor zwei Jahren (2010) fand noch in der Messehalle Offenburg-Ortenau statt. Sensible Gaumen und ein grosses Maß an Standfestigkeit waren bei den 40 Testern der Jury in Sasbachwalden gefordert. Vom 26. bis 28. März 2012 haben professionelle Schnapsexperten im Auftrag des Badischen Klein- und Obstbrennerverbands im Kurhaus zum Alde Gott über 3200 Schnäpse und Liköre, eingereicht von 400 Schnapsbrennern aus der Ortenau und dem Kaiserstuhl und weit darüber hinaus, am Gaumen getestet, um eine professionelle Beurteilung abzugeben. Die 3200 Schnäpse sind nebenbei eine rekordverdächtige Anzahl. Bei der letzen Veranstaltung vor zwei Jahren, in der Messehalle in Offenburg, waren es noch 2700 Brände, also etwa 20% weniger.

Die Ursache für diese positive Tendenz sieht der Geschäftsführer Lindenmann darin, dass das direkte Vermarkten an Bedeutung gewinne. Eine Medaillen-Prämierung an der Schnapsflasche sei ein guter Qualitätsindikator für die Schnapsliebhaber.

Mit dieser Veranstaltung ist Sasbachwalden zum ersten Mal der Veranstaltungsort der wohl weltweit größten Prämierung von Schnäpsen und Likören, die alle zwei Jahre stattfindet und nun zum 33. Mal durchgeführt wurde. Bisher haben die badischen Kleinbrenner ihren Schnaps in Offenburg eingereicht, diesmal hat man der Messe jedoch nicht gewählt, um näher bei den Brennern zu sein. Ob die Schnapsbrenner ihre Prämierungsveranstaltung regelmässig in Sasbachwalden stattfinden lassen werden, ist noch nicht entschieden. Eine Rückkehr nach Offenburg hat der Verbands-Geschäftsführer Klaus Lindenmann jedoch nicht ausgeschlossen.

Während die Winzer sich in immer mehr Prämierungen mit mittlerweile unzähligen Kategorien verstricken und die Teilnahme selbst bei Traditionsveranstaltungen wie der Bundesweinprämierung längst nicht mehr selbstverständlich ist, treten die Kleinbrenner bei ihrer Prämierung mit beachtlicher Geschlossenheit an. Das ist auch darin begründet, dass sich die Schnapsbrenner auf die laut Lindenmann "unausweichliche" Streichung des Branntweinmonopols im Jahr 2017 einstellen. Ab 2017 können nämlich weniger gelungene Brände nicht mehr einfach zum Festpreis an die Bundesmonopolverwaltung veräussert werden, sie müssen auf dem Absatz-Markt bestehen. Das heißt für die Schnapsbrenner auch: "Es wird mehr experimentiert".

Obgleich Schnaps aus Apfel, Birne, Zwetschge, Kirsche und Mirabelle weiterhin für den Grossteil der Erträge sorgen, erscheinen immer mehr Exoten auf der Liste, in erster Linie sind es Wildfrucht-Schnäpse, die in den Brennkesseln gewonnen werden, hat Klaus Lindenmann festgestellt, und diese werden mit unter zu beachtlichen Preisen vertrieben. Dazu kommt noch, dass mittlerweile auch Liköre bei der Prämierungsveranstaltung mit dabei sind. Seit den letzten beiden Veranstaltungen, so Klaus Lindemann, nehmen sie in den Brennküchen spürbar zu.

Über mehrere Tage hinweg haben die Juoren die Schnäpse und Liköre ins Visier nehmen. Ein reines Vergnügen ist das nebenbei irgendwann nicht mehr: Auch wenn niemand etwas von dem Schnaps wirklich trinkt – die Juoren gehen jedes Mal mit 0 Promille aus der Halle –, so reicht doch bereits die ständige Berührung der Mundschleimhaut mit den hochprozentigen Schnäpsen für erheblichen Durst.

In Baden sind rund 13 000 Klein- und Obstbrenner tätig, davon haben alleine in der Ortenau 7000 Ihre Brennküchen und gewinnen hier Jahr für Jahr edlen Schnaps und feine Liköre.

10. Mai, 2010, Autor: Dieter Haas

12.04.2012 - Topinamburschnaps

Topinamburschnaps - ein vergessener Schnaps?

In vergangenen Zeiten war der Topinamburschnaps ein üblicher und gewöhnlicher Schnaps - zumindest in ganz bestimmten Anbau-Regionen. In den zurückliegenden 10-20 Jahren wird der Topinamburschnaps jedoch leider immer seltener angepflanzt und zum Destillieren verwendet.

Aber gerade sein außergewöhnlicher, erdiger Geschmack und seine ihm nachgesagte "bekömmliche Wirkung bei Völlegefühl und schwerem Essen" verleiht diesem Schnaps immer noch etwas besonderes unter den Destillaten.

Die Knolle des Topinamburs ist das Ausgangsmaterial für diesen Edelbrand. Sie kam womöglich im 17. Jahrhundert aus Südamerika und wurde von der Kartoffel verdrängt. Verwendet wurde sie gerne zum füttern an Rösser (Pferde), was dem Edelbrand lokal auch den Namen "Rossler" gab.

Während bei der Kartoffel jedoch der Zucker in Form von Stärke enthalten ist, ist es bei bei Topinambur das Inulin. Zum Destillieren werden hauptsächlich ältere, zuckerhaltige Arten eingesetzt. Das Aroma des Topinamburschnapses ist erdig und voller Frucht, hat gerne bittersüße Aromanoten am Gaumen und gilt im Volksmund für die Verdauung als besonders bekömmlich.

Topinamburschnaps wird in unterschiedlichen Arten angeboten. Neben dem klaren Topinamburschnaps wird er sehr oft mit Blutwurz vermengt und mit Honig zu einer wohlschmeckenden Spirituose veredelt. Eine neue Ausbauform ist die Lagerung im Fass (Topinamburschnaps im Fass ), was ihm nicht nur eine besondere bräunliche Färbung verleiht, sondern auch ein ganz besonderes Aroma!

Wohl bekomm´s!

12.April, 2010, Autor: Dieter Haas

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